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What they heard was what they
got ... Or so they thought
Why bother reading these - come to a gig instead or maybe not, who cares?
Anyway, they liked us better than Entombed, pre-90's Sepultura, Big Black,
Life of Agony, Vision of Disorder, Killing Joke, Carcass, Beyond Dawn,
Fear Factory, Voivod, Atheist and Meshuggah... Or they didn't really know
how to describe us, stylistically. Read/Listen/Think.
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Aberration Online reviews Zukunft Promo
Noplacetohide from ?Zukunft? (Eigenproduktion) 6/6 (HIGHLIGHT) Aus Oslo kommen die Verrückten hier. Schon seit 89 irgendwie dabei, 1995 die erste CD "Vergangenheit"-dazu nachfolgend (interessant, dass die Norweger deutsche Titel gewählt haben) nun mit richtig geilem heavy, fast industrial klingenden, absolut zerstörenden Material. Das Teil ist vorerst nur als Promo gedacht (5 von 12 Stücken incl.), hat aber einen solch gut gelungenen Sound, das man dies Material hier bedenkenlos gleich veröffentlichen könnte. Ziemlich krank dann auch kommen die Songs. Der Sound hat überhaupt nichts mit Voivod zu tun, kommt aber ähnlich schräg. Man darf so richtig herrlich in anderen Sphären schweben. Noplacetohide ist auf gar keinen Fall was für Durchschnittshörer, denn die erwähnten schrägen Elemente kommen ebenso zur Geltung wie absolut fette, harte Monster-Riffs, die einfach alles zerstören. Der Gesang ausschließlich brutal - ähnlich Pungent Stench, Disbelief oder ein wenig wie Pestilence-van Drunen. Kein Kategorisierung möglich - herrlich! So krank, aggressiv, heavy, beängstigend und beklemmend - das sollte z.B. für Relapse interressant sein. (Tino)
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Aberration Online reviews Vergangenheit
Noplacetohide CD ?Vergangenheit? (Eigenproduktion) 4/6
Auch das erste Album hier hat einiges an Parallelen zum neuen Material, ist aber um einiges - ich sag mal melodischer, um jetzt mal nur von einigen Gitarrenausflügen zu sprechen. Die Gitarren sind auch nicht so brutal aufgenommen und die Songs waren noch nicht so krank wie die neuen Songs, wenn auch der Gesang als krank zu beschreiben ist. Der Sound ist dann auch ein wenig Death Metal mäßiger, aber auch nicht in dieses Fach steckbar!
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Deathgrind review of Zukunft Promo
Der hier vorliegende, fünf Songs starke Auszug aus dem bereits 2001 aufgenommenen Album „Zukunft“ stellt die Fortsetzung einer Anfang der Neunziger recht aussichtsreich begonnen Karriere, welche laut Info damals auch mit dem imaginären Krönung zum „besten Metalakt Norwegens“ ihren bisherigen Höhepunkt fand, dar. Leider lief s danach nicht mehr allzu rosig, sodass der gemeine NOPLACETOHIDE Anhänger nun schon sieben lange Jahre auf den amtlichen Nachfolger des Anfang 1995 erschienen Longplayer „Vergangenheit“ (irgendwie logisch, oder?) warten musste. Da dies leider mein erster Kontakt mit der Band ist, kann ich euch nicht sagen in wiefern sich die Nordlichter seit dem Debüt verändert bzw. weiterentwickelt haben. Bleibt mir also nur die Flucht nach vorne und ein stures Herunterbeten der Fakten... ! Fakt ist, dass die Band eine gute, dem Titel entsprechend, neumodische Mischung aus Hardcore und Death’n’Trashmetal spielen. Neumodisch daher, weil einige der hier verarbeiteten Riffs auch einer dieser verdammten Nu-Metal-Bands gut zu Gesicht stehen würden. Aber keine Angst... vielmehr erinnern NOPLACETOHIDE an einen wütenden Bastard aus SEPULTURA/SOULFLY(ohne Tribals), EKTOMORF und einer gesunden Portion Eigenständigkeit. Besonders der zweite eher bedächtig dahingleitende Song „Future (zwei)“ erinnert immens an die Handschrift eines gewissen Max Cavalera. Das restliche Material lebt besonders von dem stampfenden, abgehackten Riffing, welches sich schon beim ersten Durchlauf wie ein Korkenzieher in dein Hirn bohrt, um sich dort festzusetzen. Mal sehn was uns die „Zukunft“ bringt...3 ½ Punkte
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Ad Noctum : Zuknuft review
So, dieses Teil ist jetzt also die Promo 2002 für das in Kürze erscheinende Album "Zukunft". Der Stil sich zum Glück nicht verändert, denn die Debütscheibe gefiel mir schon aufgrund ihrer Eigenständigkeit ziemlich gut. Die Jungs muss man sich einfach in Ruhe anhören, um einen Zugang zu den Songs zu finden, aber das ist meiner Ansicht nach ja ein Pluspunkt. Die Songs sind nach wie vor sehr treibend, aber sie haben alle ihren persönlichen Charme. Das ganze klingt halt wirklich durchdacht, es steckt hinter jedem Song ein tieferer Sinn. Und auch die Stimme nimmt wieder eine sehr gewichtige Stellung in den Songs ein und ist echt charakteristisch für die Band. Die Songs sind echt klasse, es kommt keine Langeweile auf, sondern es ist sehr eigenständig, dafür aber auch nicht so leicht konsumierbar. Man braucht wie Anfangs schon geschrieben seine Zeit um sich mit den Songs zurecht zu finden. Aber ich bin sicher, dass jedem diese CD zusagen wird, sobald er sich mit den Songs vertraut gemacht hat. Manchmal klingt die Mucke sogar etwas wie Red Harvest, besonders was so manchen Songaufbau angeht. Gesamteindruck ist wirklich gut, ich bin total auf das kommende Album "Zukunft" gespannt! Ihr solltet danach auch Ausschau halten.
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Ad noctum
Um eine interessante Metal Band aus Norwegen handelt es sich bei dieser Formation mit dem komischen Namen Noplacetohide. Noch komischer ist vielleicht sogar, warum denn ausgerechnet ein deutscher Plattentitel her musste. Dabei ist dieses Teil schon ziemlich alt und hat von vornherein 7 lange Jahre auf dem Buckel. Dennoch hat mir die Band die CD noch mal zur Besprechung zugeschickt, um die Unterschiede zu den neuen Aufnahmen besser heraushören zu können. Wirklich sehr nett! Deshalb schreibe ich auch gleich noch mal ein Review über dieses Teil, es ist nämlich verdammt gut und alles andere als unmodern. Ganz im Gegenteil, diese CD hätte auch locker zu den ganz modernen Erscheinungen gehören können, denn weder Sound noch Musikstil der Band klingen veraltet. Noplacetohide bringen eine ganze Portion frische in ihre Songs mit rein, und sie verfügen auch über die Gabe, sehr abwechslungsreiche Songs zu schreiben, und zwar ohne, dass es zu störend oder auffällig wäre. Der Gesang ist ziemlich krass, geht teilweise sehr in die Richtung Disbelief. Die Songs sind durchweg ziemlich schleppend, aber was anderes könnte man sich hier auch kaum vorstellen. Die Songs weisen ein durchgehen hohes Niveau aus, das auch über die Scheibe gehalten werden kann. Also für alle Disbelief Fans ein Geheimtipp!
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17.09.2002 Metal.de - The Dark Site - CD-Review: Noplacetohide - Zukunft (Vorab-Promo)
Wie gewonnen, so zerronnen... so in etwa könnte man meinen Eindruck (etwas
vereinfacht) referieren, nachdem mir zunächst das sonderbrutale 1995er-Debüt (?Vergangenheit?) dieser norwegischen Krawallpaten durch die Muscheln brummte, ich in wahrem Freudenfeuer entflammte ? und mich jetzt mit ihrem bislang auf 5 Titel begrenzten Promo namens ?Zukunft? einer weit schwächeren und ideenloseren Version ihrer Musik konfrontiert sehe. Anno 2000 (Zeitpunkt des Aufnahmebeginns) hat man die Musik im Großen und Ganzen auf fleischfressenden Boller-Groove reduziert, analog dazu die Gitarrenriffs minimalisiert und die Produktion großräumig aufgeblasen. Die Rhythmik ist noch immer ver- rückt und teils angenehm verwirrend, aber das schleichende, bassboostende Riffing pumpt unaufhörlich den Faktor Langeweile ein, so dass die Mischung mich nicht über ein ?ganz nett?-Attribut erwärmen kann. Die Death/Thrash-Einflüsse sind so gut wie abhanden gekommen, ebenso wurde die clean-vokale Melodie seit 1995 ? Gott sei?s geklagt ? nicht veredelt, sondern gänzlich liquidiert. Apropos
Melodie: Gleichermaßen wurde diese in sämtlichen anderen instrumentalen Bereichen vom Groove-Diktator vollkommen geknebelt und versklavt. Einzig herausragend ist ?Shut?, der endlich einmal in alter Qualität mit allem Greifbaren aus zig Genres um sich schmeisst, dabei einen satten Sturm losjagt und seine Spielfreude auch nicht von der monströsen Produktion ins Boxhorn jagen lässt ? denn hier eint sich nahtlos zu einhelliger Kampfkraft, was zusammengehört. Sollte man von den fünf Titeln auf das gesamte kommende Album schließen können, sollten Freunde des gravitätischen Ultragrooves und des spartanischen bis primitiven Gitarrendonners à la Sepultura hierfür durchaus einmal ihre Fühler sensitivieren; Freunde des (zugegeben noch etwas unbekannten) Debüts ebenfalls ? allerdings aus Vorsicht, sich nicht den Magen mit dem gebotenen schwerfälligen Beton zu verderben. Nur einige erfrischende Songs wie ?Shut? (und vielleicht ansatzweise ?Capice?) können die arktische Eisdecke des schlichten Grooves auf Biegen und Brechen noch aufsprengen und so die Platte nicht langatmig und unbekömmlich gedeihen lassen. (him)
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15.09.2002 Metal.de - Noplacetohide - Vergangenheit
Wenn ein bunter Haufen brüllender Norweger die Ästhetik der deutschen Sprache entdeckt, muss das nicht unweigerlich Aneignung verarmter poltischer oder zivilisationsphobischer Gedankenabstrusitäten anzeigen ? schließlich machen Noplacetohide keinen True Black Metal. Das ist aber wohl auch schon der einzige krawallende Einfluss, den die vier Tønsburger Buben ausgespart haben dürften. Ihr bereits 1995 erschienenes Debüt ?Vergangenheit? ist zwar (anders als der Titel vermuten lassen könnte) komplett in gewöhnlichem Englisch vokalisiert, strotz aber dennoch nur so von kategorienübergreifender Flexibilität: Nicht allein die selbst eingeräumte Nähe zur Death/Thrash-Hölle der frühen 90er, die vor allem in brutalen Hirnrüttlern wie ?Silence? mit ihrem letalen Blei die Hörfluren zerbeult, ist als Einfluss ausschlaggebend, die Schwerpunkte der Musik variieren nahezu von Song zu Song, ohne dabei den blutroten Faden zu
verschustern: zweifelsohne guter, alter Hardcore der Brandmarke Pro-Pain, Biohazard etc. Die Produktion und explizit der rohe, scharfkantige Gitarrensound ist wohl die unverkennbarste Anleihe aus dieser Materie ? die kurze Spielzeit eine weitere. Was diese Eigenproduktion (!) aber in seinerzeit geradezu visionärem Kontext erstrahlen lässt, ist eben dieser gnadenlose Crossover, der den ?...And Justice?-Zeiten der kalifornischen Metalli-Chamäleons in Songs wie ?Sole? ebenso die Stiefel poliert wie den Destruktionsexperten von Napalm Death in ?Yearning?, den stählernen Technokraten von Fear Factory bezeichnenderweise ebenfalls in ?Sole? oder den Semi-Jazz-Poltermeistern von Candiria (?Inverted?). Überhaupt dürften Jünger Letztgenannter durchaus ihre wahre Freude an diesem bissfesten und reichlich würzigen Eintopf haben. Während die Gitarren stets eine kommandierende Attitüde an den Tag legen und die Drums ihnen angenehm eigenständig den uneingeschränkten Gehorsam verweigern, ist das alles zu einer unverwüstlichen Abrissbirne verschweissende Element die zumeist Blut und Galle eruptierende Hasskraft von Sänger und Gitarrist Espen T. Hangård. Hin und wieder aufkeimende, weniger gelungene sanftstimmliche Anbiederungsversuche an zart klimperndes Chorus-Saitenspiel können keineswegs seine ohrenbetäubende Gewaltbereitschaft vergessen machen, die die Stücke ansonsten in vollauf authentischer Weise dominieren. Alles in allem also ein herausragender Donnerschlag kniffligen True Norwegian Brett Metals, durchaus als naturbelassenes und dennoch knüppeldickes Inspirationsfüllhorn für aktuelle Erscheinungen wie Killswitch Engage oder Dry Kill Logic zu feiern. (him)
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